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Excel ist nicht als Fahrtenbuch geeignet
So beliebt das Tabellenkalkulationsprogramm Excel auch sein mag: Als Fahrtenbuch taugt es weiterhin nichts, das hat das Finanzgericht München entschieden (14 K 166/07). Grund: Die eingetragenen Fahrten lassen sich abändern, und diese Änderungen lassen sich nicht nachvollziehen. Das Fahrtenbuch müsse hingegen eine "hinreichende Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Aufzeichnungen bieten". Bereits 2004 hatte der Bundesfinanzhof (Az.: VI B 43/04; DStRE 2004, 931) nicht ausreichend geklärt, ob ein mit Excel geführtes Fahrtenbuch "ordnungsgemäß" sei oder nicht. www.impulse.de
Jetzt Energiekosten senken
Spritpreise auf Rekordhöhe, und auch für Gas müssen Verbraucher und Unternehmen immer mehr bezahlen? Wie Sie Ihre Betriebskosten deutlich reduzieren und mit der richtigen Strategie sogar halbieren, zeigen die 1.000 alltagstauglichen Energiespartipps von impulse: für Firmen aller Branchen und Größen. Die nach einzelnen Bereichen und Kategorien sortierten Energietipps finden Sie hier www.impulse.de
Kosten gezielt zuordnen
Eigentümer von kombinierten Wohn- und Geschäftshäusern dürfen nur diejenigen Kosten voll absetzen, die auf die vermieteten Räume entfallen. So entschied der Bundesfinanzhof (Az.: IX R 26/06). Deshalb sollte man bei größeren Aufwendungen (etwa Renovierung) exakt dokumentieren, welche Gebäudeteile sie betreffen. Wer das versäumt, zahlt drauf. Denn dann darf das Finanzamt die Kosten einfach nach den Wohnflächen aufteilen.
Vorsteuer abziehen
Eigenheimbesitzer können sich die Umsatzsteuer (Vorsteuer) aus den Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage vom Finanzamt erstatten lassen. So entschied der Bundesfinanzhof (Az.: V R 10/07). Voraussetzungen: Die Hauseigentümer produzieren mehr Strom als sie selbst brauchen und speisen den Überschuss dauerhaft ins öffentliche Netz ein. Dann gelten sie für die Umsatzsteuer als "Stromunternehmer". Außerdem müssen sie die Anlage dem "Stromunternehmen" zuordnen, indem sie sofort eine Umsatzsteuererklärung abgeben.
Krankengeld für Selbständige gestrichen
Freiwillig versicherte Selbständige in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhalten ab dem 1. Januar 2009 kein Krankengeld mehr von ihrer Krankenkasse. Im Zuge der Gesundheitsreform hat Ministerin Ursula Schmidt diese Leistung von vielen unbemerkt gestrichen. Ob Unternehmer von dieser Regelung überhaupt erfahren, ist fraglich. Denn nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums müssen Krankenkassen ihre Mitglieder nicht über jede Gesetzesänderung informieren, auch nicht über den Wegfall des Krankengeldes. Wenn sie wie bisher im Krankheitsfall finanziell geschützt sein wollen, müssen sie sich zusätzlich absichern. Diese Wahltarife bieten die Kassen ab Jahreswechsel an. Wie dieser genau aussieht, ist zurzeit offen. Klar scheint nur, dass sich Versicherte für drei Jahre an einen Anbieter binden sollen.
Insolvenz-Lexikon
Das Portal Insolvenz-Ratgeber.de hat ein Insolvenz-Lexikon online gestellt, das Gläubigern und Schuldnern das Leben erleichtern soll. Interessierte finden hier Informationen rund um die Insolvenz, von A wie Anmeldefrist bis Z wie Zahlungsbefehl. Die Initiatoren von Insolvenz-Ratgeber.de sind Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen, zum Beispiel Betriebswirte oder Rechtsanwälte. Sie bieten neben dem Lexikon auch Artikel und Leitfäden zum Thema Insolvenz an, beispielsweise zur Arbeitgeberpleite oder zum Forderungsausfall. www.insolvenz-ratgeber.de
Umfrage: Gründerregionen in Deutschland
Hildesheim ist die gründerfreundlichste Region in Deutschland, gefolgt von Hamburg und der Bodensee-Region. Zu diesem Ergebnis kommt das erste Gründerranking des Unternehmermagazins impulse. Die bisher detaillierteste Regionalstudie zu Gründungen vergleicht 97 Regionen in Deutschland anhand ihrer Gründungsaktivitäten. Auf Bundeslandebene zeigt sich ein West-Ost-Gefälle, das auf die unterschiedlichen Gründungsmotive und -einstellungen zurückzuführen ist. Demnach sind die Ostdeutschen pessimistischer bei der Bewertung ihres regionalen Gründungsumfeldes, unterlassen aus Angst vor dem Scheitern häufiger eine Gründung und haben tendenziell weniger Zutrauen in die eigenen Gründungsfähigkeiten als die Westdeutschen. Bei denen führen Hessen, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die gründerfreundlichen Bundesländer an.
Auf Abmahnungen richtig reagieren
Abmahnungen an sich sind eine gute Sache, schützen sie doch vor unlauteren Wettbewerbern. Doch immer öfter werden Firmenchefs zur Kasse gebeten, die niemandem geschadet und meist nur Formalien übersehen haben. "Das ist eine Abzockerei durch spezialisierte Advokaten", schimpft Rudolf Koch vom Verein Abmahnwelle. Seit 1985 verfolgt Koch das Treiben. In diesem Jahr erwartet er einen Rekordwert von 50.000 Abmahnungen. 90 Prozent davon betreffen das Internet, denn hier lassen sich Formfehler besonders leicht entdecken. Selbst Firmen, die glauben, alle gesetzlichen Vorgaben bis ins Detail beachtet zu haben, sind vor Profi-Abmahnern nicht sicher. "Viele Informationsvorschriften sind schlecht oder nicht eindeutig formuliert, hier hat der Gesetzgeber schlampig gearbeitet", urteilt der Kölner Anwalt Rolf Becker, Partner der Kanzlei Wienke & Becker. Wenn eine Abmahnung auf den Tisch flattert, heißt es nicht die Nerven zu verlieren, sondern richtig zu reagieren. Lesen Sie unter www.impulse.de/abmahnung, wie Sie in so einem Fall am besten vorgehen.
Sicherheiten sind wichtiger als Eigenkapital bei der Kreditakquise
Unzureichende Sicherheiten sind der häufigste Grund für die Ablehnung von Investitionskrediten. Das ist das Ergebnis einer von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und mehreren Wirtschaftsverbänden in Auftrag gegebenenen Studie. Bisher war wenig bekannt, welche Kreditsicherheiten Unternehmen zur Finanzierung einsetzen. So berichten 54 Prozent der befragten Unternehmen, dass ihnen Investitionskredite wegen unzureichender Sicherheiten nicht gewährt wurden. Damit kommt nach Einschätzung der Unternehmen den Kreditsicherheiten sogar eine größere Bedeutung zu als der Eigenkapitalquote. Eine zu geringe Höhe des Eigenkapitals nannten rund 43 Prozent der befragten Unternehmen als Ablehnungsgrund. Insgesamt ist die Kreditfinanzierung in letzter Zeit nicht einfacher geworden: Knapp 30 Prozent der Befragten sagten, dass die Anforderungen in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen seien. Dem stehen sechs Prozent der Unternehmer gegenüber, die von gesunkenen Anforderungen berichteten. Knapp zwei Drittel der Befragten können keine Veränderungen ausmachen. newsletter.kfw.de
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